Rundreise durch Sachsen
| 14.04.2000 - 24.04.2000 |
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| Von Wohnwagen Peters (jetzt: Reisemobil- und Caravan-Center Peters) mieteten wir uns ein EURA Mobil 635 VB. Am ersten Tag fuhren wir bis nach Eisenach und übernachteten dort auf dem Campingplatz "Altenberger See" bei Wilhelmsthal. Wilhelmsthal liegt unmittelbar bei Eisenach. |
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Um 9.45 Uhr fuhren wir vom Campingplatz nach Eisenach hinein und machen einen Rundgang um die Wartburg. Anschliessend fuhren wir mit dem Wohnmobil durch Eisenach durch.
Wir stellten fest, dass es dort viele alte Villen gibt, die z. T. einen neuen Käufer suchen und restauriert werden müssen. Weiter ging unsere Route nach Weimar. Dort machten wir einen Spaziergang durch die Innenstadt. Im Anschluss besuchten wir das Konzentrationslager Buchenwald. Für uns war es das erste Mal, dass wir die bedrückende Atmosphäre eines KZ's erlebt haben. Wir waren zuvor noch nie in einem Kz und waren entsetzt von der Grausamkeit, die hier mal geherrscht hat. So konnten wir die Orte, wo hunderte von Juden umgebracht wurden, besichtigen und auch anfassen. Trotz dieser bedrückenden Atmosphäre bin ich der Meinung, dass jeder so einen Ort mal besucht haben muss, egal ob in Buchenwald oder in Dachau. Nach der Besichtigung des KZ fuhren wir noch bis Chemnitz und übernachteten dort auf dem Campingplatz "Oberrabenstein". |
| In Chemnitz haben wir die Festung Königstein besucht, deren Besuch wir als sehr lohnenswert sehen. Die Festung Königstein ist Europas größte Bergfestung und liegt inmitten des Elbsandsteingebirges. Das 9,5 Hektar große Felsplateau erhebt sich 240 Meter über die Elbe. Man hat von dort oben einen tollen Ausblick auf das Land und die Elbe. Als Unternehmung für den nächsten Tag hatten wir uns eine Wanderung im Elbsandsteingebirge vorgenommen. Um dafür auch genug Zeit zu haben, fuhren wir an diesem Tag noch nach Bad Schandau und übernachteten dort auf dem Campingplatz "Ostrauer Mühle". | ![]() |
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Im Elbsandsteingebirge konnten wir unsere ganzen Kletterkünste unter Beweis stellen. Denn um zu den Schrammsteinen hoch zu kommen, mussten wir über Leitern gehen, zwischen engen Felsen durch gehen und Treppen hoch steigen, was mit Hund auf dem Arm gar nicht immer so einfach war. Die Schrammsteine sind eine langgestreckte, stark zerklüftete Felsgruppe des Elbsandsteingebirges, die sich östlich von Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz befinden. |
| In Dresden waren wir auf dem Campingplatz "Mockritz" und sind von da aus mit dem Bus Linie 72 und dann der Straßenbahn Linie 11 nach Dresden rein gefahren. Dort haben wir zuerst die Kath. Hofkirche besichtigt,
die eine sehr helle freundliche Kirche ist, im Moment aber restauriert wurde. Danach haben wir an einer Führung durch die Semper-Oper teilgenommen. Diese begeisterte uns nicht nur durch die Technik, sondern auch durch ihr Aussehen.
Nach der Führung sind wir zur Frauenkirche gegangen, die im Neuaufbau war. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer
beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februars ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal. Wir waren sehr verwundert wie wenig noch davon übrig war. Außerdem machten wir in Dresden einen Gang durch den Zwinger, das Schloß und sahen uns den Goldenen Reiter an. |
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Weiter ging unsere Route zum Spreewald. Dort übernachteten wir auf dem Campingplatz "Am Schloßpark" in Lübbenau. Der Spreewald ist eine Fluss- und Auenlandschaft im Süden des Bundeslandes Brandenburg. Uns hat es dort allen sehr gut gefallen. Wir sind von Lübbenau mit einem Stakenkahn zum Dorf "Lehde" gefahren und wieder zurück. Es war eine sehr angenehme, ruhige Fahrt bei der man die Natur geniessen konnte. Am nächsten Tag haben wir uns 2 Paddelboote gemietet und sind 10 km gepaddelt. 10 km hört sich zwar jetzt nicht so weit an, doch wer sie selbst schon gepaddelt ist, weiss wie anstrengend sie sein können. Trotzdem hat es uns gut gefallen, da man nun noch mehr mit der Natur zu tun hatte. |
| Um wirklich alles von Berlin sehen zu wollen, muss man sich schon mindestens 2 Tage nehmen. Angefangen haben wir mit der bekanntesten Sehenswürdigkeit: dem Brandenburger Tor. Von dort aus sind wir zu Fuß entlang der Straße "Unter den Linden" zum Berliner Dom, rotem Rathaus, Alexanderplatz und Gendarmenmakt mit dem deutschen und französischen Dom gegangen. Im deutschen Dom war z. Z. eine Ausstellung zu 50 Jahren dt. Bundestag. Abschließend haben wir eine Bootsfahrt auf der Spree gemacht. Am zweiten Tag haben wir mit einer Besichtigung des deutschen Bundestags begonnen. Außerdem besichtigten wir noch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, die Siegessäule, das Haus der Kulturen der Welt und das Schloß Charlottenburg. Zuletzt machten wir einen Spaziergang entlang des Kurfürstendamms. | ![]() |
| Abgeschlossen haben wir unseren Wohnmobilurlaub mit einer Besichtigung des Schlosses "Sanssouci". Danach haben wir mit einer Übernachtung bei Hannover unseren Urlaub beendet. |





