Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern

06.04.2001 - 22.04.2001
Nachdem wir uns bei Kucki Mobil unser gemietetes Wohnmobil (einen Ahorn Camp 680) abgeholt hatten, ging es um 15.35 Uhr los.
Die erste Übernachtung machten wir auf dem Campingplatz "Doktorsee" in Rinteln.
Lüneburger Heide Am nächsten Tag fuhren wir gegen halb 11 weiter in Richtung Lüneburger Heide. Da wir leider nicht so viel Glück mit dem Wetter hatten, konnten wir die bestimmt schöne Lüneburger Heide nicht richtig bewundern, da es am Vortag stark geregnet hatte und die ganzen Wege nass waren. Wir können daher nur empfehlen im Sommer eine Fahrt hierher zu veranstalten!!!
Nach einem Besuch der Stadt Lüneburg (Bild links) ging es weiter über Schneverdingen, Behringen und Wintermoor nach Heber. Dort übernachteten wir auch auf dem Campingplatz "Camping Quellenbad". In Lauenburg besichtigten wir ein Doppelschiffshebewerks und die dazugehörige Ausstellung. Beides hat uns sehr gut gefallen und wir können diesen Besuch nur weiterempfehlen. Außerdem sahen wir uns die äteste Schleuse Europas an. Die hat uns allerdings nicht wirklich beeindruckt. Wo wir einmal in der Gegend waren, war natürlich der Ort "Hitzacker" für meine Mutter und mich Pflicht. Dort wurde unsere damalige Lieblingsserie "Girl Friends" gedreht. Um nach Hitzacker zu fahren mussten wir uns sehr durchsetzen gegenüber meinem Vater und meinem Bruder. Nachdem wir dort aber erstmal einen Spaziergang gemacht hatten und anschließend im Restaurant "Laka" eingekehrt waren, waren mein Vater und mein Bruder auch sehr angetan. (Das Restaurant ist übrigens sehr empfehlenswert.)

Am nächsten Tag machten wir uns gegen 10 Uhr auf in Richtung Ludwigslust. Das Schloß wurde leider gerade restauriert, so dass wir nur den schlichten Schloßgarten bewundern konnten und den, vor dem Schloß befindlichen Teich.
Lüneburg
Plau In Plau haben wir einen kurzen Halt gemacht und sind dort spazieren gegangen. Auf der Suche nach der, von den Dorfbewohnern benannten, "Hühnerleiter", eine Art Leiter über einen Ausläufer vom Plauer See, mussten wir leider feststellen, dass diese vor ein paar Jahren durch eine gewöhnliche Brücke ersetzt wurde. Trotzdem war es dort sehr schön. Leider nur - wie der ganze Urlaub - sehr kalt. In Röbel machten wir bei der Weiterfahrt einen kurzen Halt und Rundgang. Anschliessend fuhren wir nach Waren, um dort auf dem Campingplatz "Camping Ecktannen" zu übernachten.
Das Ziel für den kommenden Tag war Peenemünde. Dort besichtigten wir das Historisch-Technische Informationszentrum. Zu sehen gab es Flugzeuge und Raketen aus der Zeit von 1936 bis 1990 und ein Militärschiff, welches man von innen ansehen konnte. Im Hafen von Peenemünde lag ein U-Boot, welches mein Bruder und mein Vater sich anguckten. Abends übernachteten wir in Stubbenfeld auf der Insel Usedom auf dem Campingplatz "Stubbenfeld". Peenemünde
Seebrücke in Sellin Die Insel Usedom ist bekannt für ihre Seebrücken, so auch die in dem schönen Örtchen Heringsdorf. Die besonders schön ist durch ihre Geschäfte dort drin. Vor der Fahrt nach Heringsdorf machten wir noch Rast und Mahlzeit in Ückeritz. Eine Besichtung von Stralsund durfte auf dieser Rundreise nicht fehlen. Stralsund ist eine Stadt mit sehr vielen Kirchen. Leider hatten wir an diesem Tag nicht soviel Glück mit dem Wetter, so dass wir uns nur das wichtigste angeguckt haben. Weiter auf unserer Tour machten wir noch einen Spaziergang durch Binz und Sellin und sahen uns dort die Seebrücken an. Das Bild zeigt die Seebrücke in Sellin.
Sassnitz ist bekannt für seine unglaublich schönen Kreidefelsen. Man kann dort wunderschön am Strand entlang oder oben durch einen Wald an ihnen entlang gehen. Wir sind leider nur bis zu den Wissower Klinken gegangen. Von oben gibt es mehrere Möglichkeiten über eine Treppe nach unten zum Strand zu kommen. Anschliessend sahen wir uns noch den Hafen und die Altstadt von Sassnitz an. Kreidefelsen in Sassnitz
Born am Darß Um nach Hiddensee zu kommen gibt es 2 Möglichkeiten (wir haben beide genutzt): Hinzu sind wir mit einem unglaublich schnellen Wassertaxi gefahren (das natürlich auch 2 DM teurer pro Person ist) und Rückzu haben wir uns in eine Fähre gesetzt und die Aussicht genossen. Auf Hiddensee gibt es keine Autos, da es sich um eine Insel handelt. So kann man dort noch die Ruhe, die Stressfreiheit und natürlich die noch so gut erhaltene Natur geniessen. Wir können nur jedem empfehlen einen Ausflug nach hier zu starten! Wir gingen dort vom Kloster zum Leuchtturm und noch nach Vitte.

Unsere Reiseroute ging weiter auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Als aller erstes haben wir uns auf die Suche nach der, in Prerow befindlichen, im Reiseführer beschriebenen, hohen Düne gemacht. Leider waren wir davon sehr enttäuscht!!! Ganz nett ist jedoch das kleine Dörfchen "Born" mit seinen Bauern- und Kapitänshäusern, die beeindruckend schön durch ihre geschnitzten Haustüren und den abgewalmten, tief heruntergezogenen Schilfdächern sind. Die Giebelzeichen geben Aufschluß über den Beruf der früheren Bewohner. Die häufigen Sonnenzeichen auf den Türen verhießen Willkommensgruß für die heimkehrenden Fischer.
Auf der Weiterfahrt machten wir einen Ausflug nach Rostock. Rostock ist eine Hansestadt mit sehr vielen alten Denkmälern, die Aufschluß über das frühere Leben hier geben. So ist ganz sehenswert: Die Petrikirche, das Slüter-Denkmal, die Nikolaikirche (nach der Wiederherstellung im Jahre 1977 wurden Wohnungen in das Langhausdach eingebaut), das älteste Stadttor mit dem Namen "Kuhtor", das Ständehaus und natürlich das Rathaus. Abends übernachteten wir in Schwerin im Ferinpark Seehof.

Unsere für den nächsten Tag geplante Hamburg-Tour konnten wir leider nicht machen, weil wir keinen geeigneten Campingplatz fanden. Wir wurden von Hamburg als Wohnmobilfahrer mit Hund, sehr enttäuscht. Von den drei Campingplätzen, die wir zur Auswahl hatten, kam keiner in Frage. Den ersten haben wir gar nicht gefunden, der zweite (Campingplatz Buchholz) war so eng, dass wir Angst hatten das Wohnmobil zu beschädigen und der dritte hatte ein ausdrückliches Hundeverbot auf seinem Platz (Camping Schnelsen-Nord). Da ohne Campingplatz eine Stadtbesichtung sich nicht gelohnt hätte, mussten wir die eigentlich als Höhepunkt unserer Reise geplante Hamburg-Stadtbesichtung "ins Wasser" fallen lassen.

Um noch etwas besonderes zu machen, übernachteten wir auf dem Campingplatz "Südsee-Camp", welcher ein echtes Erlebnisbad mit toller Wildwasserrutsche hatte.

Da wir in Hamburg ja leider nicht viel zu sehen bekamen beschlossen wir unsere Städte Tour in das kleine nette Münster zu verlegen. :-)
Münster (Bild rechts) ist bekannt für seine sehr vielen Kirchen und den Dom von Münster. Im Dom ist eine sehr eindrucksvolle Uhr im hinteren Teil der Kirche.

Nach einer Übernachtung auf dem Stadtcampingplatz "Camping Münster" war unsere Tour auch schon zu Ende. Wir legten noch die paar Kilometer bis nach Hause zurück.
Münster